Infos

Christian Steiauf | mobile momente

Christian Steiauf wird 1970 in München geboren, wächst in Nigeria auf und fotografiert, schreibt und kommentiert frühzeitig. 1991 kommt er an den Bodensee. Hier entfaltet er in Langenargen sein kreatives Talent und beginnt, nebenberuflich Kurzgedichte zu schreiben und zu fotografieren.

Durch die Berührungspunkte mit seinem Beruf im Medienbereich kommt er immer mehr mit digitalen Medien und Onlinemarketing in Kontakt und fördert seine kreative Neigung. Unter dem Pseudonym „wiseclown“ und später unter dem Namen „mobile momente“ verwirklicht er seinen Traum in Kombination mit hohem Interesse an Technik, Ästhetik und dem Festhalten augenblicklicher Momente.

2005 veröffentlicht er erstmals Sammlungen von Fotos und Texten. Durch die Darstellung von alltäglichen, faszinierend umgesetzten Momentaufnahmen, zieht er immer mehr Kunstinteressierte in seinen Bann. 2011 folgen die ersten Ausstellungen und immer mehr Betriebe und Einrichtungen bieten sich an, seine Werke auszustellen. Neben digitalen Spiegelreflexkameras nutzt er primär die Kamera eines iPhones, um flüchtige Momente des täglichen Lebens einzufangen und zu verewigen.

„Besonders durch den Kontrast von formen- und farbenreichen Motiven versuche ich neue Interpretationen zu schaffen, unsere schnelle Zeit zu entschleunigen und meine Eindrücke granular darzustellen“, so Christian Steiauf.

Er stellt Bildhaftes im Kontext dar – manchmal doppeldeutig oder zweiseitig: Ein Sonnenuntergang am Bodensee, der Zeppelin beim Vorbeischweben, eine Biene auf einem Löwenzahn. Letztendlich gelingt ihm die schmale Gratwanderung, digitale Güter in das reale Leben kunsthaft zu übertragen. Auch die Art und Weise, seine Werke darzustellen, ist innovativ und einzigartig. Über eine von ihm angebotene App (kostenlos auf iTunes: m-moments) für das iPhone können sich Kunstinteressierte seine aktuellen Werke direkt auf das Mobiltelefon oder das iPad anzeigen lassen.
 


Spazieren Sie doch ein wenig virtuell durch eine Ausstellung im Oktober 2012. Das Video ist während der Langen Kulturnacht in Langenargen entstanden.